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Glossar

 

Asynchrone Replikation: (Engl.: Asynchronous Replication) Bei der asynchronen Replikation laufen die I/O-Vorgänge auf der Quellplattform normal weiter, unabhängig vom Stand des redundanten Datenstamms. Da die Synchronität der Daten auf der zweiten Plattform nicht fortlaufend gewährleistet sein muss, bleiben die Verzögerungen auf der Produktionsplattform gering. Der Zielserver hängt dem Datenstrom üblicherweise leicht hinterher. Die Daten werden jedoch in der gleichen Reihenfolge auf dem Zielserver geschrieben, sodass die Datenintegrität sichergestellt ist. Siehe auch "Synchrone Replikation".

 

Erweitertes Backup: Beim erweiterten Backup wird mit Hilfe von Replikationsverfahren eine Kopie der Produktionsdaten angelegt, die dann gesichert wird, während der ursprüngliche Datenstamm weiter in Verwendung ist. Diese Architektur sorgt dafür, dass CPU, Netzwerk und I/O-System nicht belastet werden und daher kein festgelegtes Backup-Fenster mehr benötigt wird.

 

Business Continuity: Dieser Begriff beschreibt die Planungen und Systeme zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs im Falle einer Katastrophe. Dazu zählen Hochverfügbarkeit und Disaster-Recovery sowie fehlertolerante Produktivitätsressourcen.

 

Zentralisiertes Backup: (Engl.: Centralized Backup)Backup-Prozess, bei dem mit Hilfe von Replikationsverfahren die Daten von mehreren Zweigstellen in einem zentralen Rechenzentrum gesichert werden. Es sind also nicht mehr die einzelnen Zweigstellen für die Datensicherung verantwortlich, sondern der gesamte Prozess wird zentral koordiniert.

 

Clusterfähig: Anwendungen, die in einer Cluster-Umgebung laufen können. Clusterfähige Anwendungen sorgen im Gegensatz zu clustersensitiven Anwendungen lediglich dafür, dass unter einem geclusterten Betriebssystem keine direkten Konflikte auftreten.

 

Clustersensitiv: (Engl.: Cluster-aware) Clustersensitive Anwendungen verhalten sich anders, wenn sie in geclusterten Umgebungen laufen. Beispielsweise unterscheiden die meisten clustersensitiven Anwendungen, ob sie auf einem Clusterknoten oder einem eigenständigen Server installiert werden. Echte clustersensitive Anwendungen unterstützen nicht nur "SeemAlive" (RAM- und CPU-Belegung durch die Anwendung ist von außen erkennbar), sondern auch "IsAlive", d. h. es besteht ein aktiver Austausch zwischen Anwendung und der Cluster-Engine, sodass diese bei einem Ausfall eigenständig ein Failover veranlassen kann.

 

Double-Take® Availability: Echtzeit-Datenreplikation und Failover für physische und virtuelle Systeme. Außerdem Hochverfügbarkeit für VMware® Infrastructure und Microsoft® Hyper-V sowie Disaster-Recovery durch Clusterknoten mit GeoCluster®.

 

Double-Take® Backup: Ideale Kombination aus kontinuierlicher Datensicherung und Full-Server-Recovery. Double-Take Backup ermöglicht feinstufige Datensicherungen und punktgenaue Wiederherstellung einzelner Dateien oder kompletter Server mit Betriebssystem, Anwendungen und Daten auf Servern mit anderer Hardware und virtuellen Servern.

 

Double-Take® Flex: Reduziert den Aufwand für die Bereitstellung von Desktops und Servern und erleichtert die Kontrolle über die vorhandene Infrastruktur. Mit Double-Take Flex lassen sich einmalig eingerichtete Boot-Volumes vielen Systemen zuweisen, die dann alle vom selben Netzwerk-Volume im iSCSI-SAN hochgefahren werden können. Durch diese zentrale Verwaltung lassen sich schnell und flexibel mehrere neue Workstations oder Server bereitstellen und wirksam absichern. Double-Take Flex verwandelt jeden Windows-Server in ein iSCSI-SAN, mit dessen integrierten iSCSI-Tools sich die Boot-Volume einzelner oder mehrerer Desktops und Server effizient verwalten lassen, sodass die Infrastruktur insgesamt flexibler und dynamischer wird.

 

Double-Take® Move: Revolutioniert den Migrationsprozess durch Echtzeit-Datenumzug und hardwareunabhängige Konvertierungstechnologien, mit denen sich Workloads mühelos verlagern und konsolidieren lassen - ohne lästige Betriebsunterbrechungen. Damit können Migrationen während der normalen Geschäftszeiten erledigt werden. Double-Take Move vereinfacht die Migration von Servern und Speichersystemen und läuft auf jedem Server mit Windows - unabhängig von der jeweiligen Server-Hardware oder Speicherarchitektur. Betriebssysteme, Anwendungen und Daten lassen sich problemlos zwischen Servern unterschiedlicher Marken, Modelle und Konfigurationen verschieben, ungeachtet der physischen oder virtuellen Infrastruktur. Und weil Double-Take Move von der Hardware unabhängig ist, eignet es sich auch für die Migration und Konsolidierung in gemischten Umgebungen mit virtuellen und physischen Servern.

 

Deduplizierung: (Engl.: Data Deduplication) Bei der Erstellung, Verteilung und Sicherung von Daten entstehen immer wieder Dubletten, die als redundant erkannt und statt als vollständiges Duplikat als Verweis auf das Originalobjekt gespeichert werden, um Speicherplatz zu sparen.

 

Disaster-Recovery: Business-Continuity-Strukturen, mit denen Daten an einem anderem Ort repliziert werden, um diese bei einem Ausfall des Produktionsserver oder des gesamten Standorts wiederherzustellen. Im Katastrophenfall können die replizierten Daten manuell oder mit Hilfe gängiger Verfahren zu Serverwiederherstellung zurückgewonnen werden. Siehe auch "Hochverfügbarkeit".

 

Disaster-Recovery-Standort: (Engl.: Disaster Recovery Site) Ein zweiter Standort, der so weit vom Produktionsstandort entfernt ist, dass er nicht von den dortigen Katastrophenfällen betroffen sein kann. Infrastruktur und Entfernung richten sich dabei nach der Art der möglichen Katastrophe (z. B. Schutz vor Erdbeben oder Gebäudebrand). Der Disaster-Recovery-Standort kann auch für Produktionszwecke eingesetzt werden (Niederlassung in einer anderen Stadt) und Unterkünfte für die Mitarbeiter bieten. Die Disaster-Recovery kann aber auch einen externen Dienstleister ausgelagert werden, der lediglich die Daten zur Wiederherstellung sicher speichert.

 

Dynamische Infrastruktur: Auch bekannt als Infrastruktur 2.0 oder Next Generation Data Center. Ein IT-Modell, das eine intelligente, automatische und sichere Verlagerung von Workloads in einem Rechenzentrum ermöglicht. Bei Migrationen, Bereitstellungen, Erweiterungen oder Zusammenlegungen können Workloads immer sicher verschoben und die Daten wirksam geschützt werden.

 

Failback: Ein Prozess, bei dem eine redundante Plattform eine ausgefallene Ressource aus der Produktionsumgebung entfernt (IP-Adresse, Servername und Freigaben sowie ggf. Anhalten neu gestarteter Dienste). Nach dem Failback werden die veränderten Daten vom Zielserver auf dem Quellserver in der Produktionsumgebung wiederherstellt. Ein Failback wird immer manuell veranlasst, sodass die Verfügbarkeit der Quellplattform vor der Wiederherstellung der Daten und der Wiederaufnahme des Betriebs sichergestellt wird. Siehe auch "Wiederherstellung" und "Failover".

 

Failover: Ein Prozess, bei dem eine redundante Plattform die Aufgaben einer ausgefallenen Ressource in der Produktionsumgebung übernimmt. Double-Take-Zielserver können die Namen und IP-Adressen mehrerer ausgefallener Quellserver gleichzeitig übernehmen. Außerdem können die Produkte von Double-Take Dateifreigaben wiederherstellen und Aktionen wie das Neustarten von Diensten oder die Benachrichtigung bei Alarmen mit Hilfe von Skripten automatisieren. Da beim Failover die beiden Knoten nahe beieinander stehen müssen, kommt dieses Verfahren eher in Hochverfügbarkeitslösungen und üblicherweise nicht bei der Disaster-Recovery zum Einsatz.

 

GeoCluster: Erweitert den Funktionsumfang von Microsoft Failover Clustering und ermöglicht den Aufbau von Stretch-Clustern. In einem GeoCluster können die Cluster-Knoten geografisch verteilt sein und sind nicht auf einen gemeinsamen Speicher angewiesen. Stattdessen verfügt jeder GeoCluster-Knoten über eigene lokale Laufwerke mit Replikaten der Cluster-Daten.

 

Hochverfügbarkeit: (Engl.: High Availability) Ein Business-Continuity-Verfahren, mit dem die Produktivität der Benutzer durch Redundanz von Daten und Diensten an einem Standort sichergestellt wird. Bei einem Ausfall werden die replizierten Daten (und ggf. Dienste) durch manuelles oder automatisches Server-Failover üblicherweise innerhalb weniger Minuten wieder verfügbar gemacht. Siehe "Failover".

 

Spiegelung: (Engl.: Mirroring) Die dateiweise Übertragung von Daten, Anwendungen oder kompletten physischen oder virtuellen Workloads zwischen physischen oder virtuellen Servern. Bei einer Spiegelung werden normalerweise die Workloads von einem Produktionsserver auf einen redundanten Zielserver repliziert. Daneben gibt schnelle, teilweise oder differenzielle Spiegelungen, bei denen die Daten an der Quelle zunächst mit dem Ziel verglichen und anschließend nur die abweichenden Dateien oder Dateiteile übertragen werden. Siehe auch "Replikation".

 

P2V: Umwandlungsprozess zur Verlagerung von Workloads von einer physischen auf eine virtuelle Plattform.

 

Replikation: (Engl.: Replication) Erfassung von Veränderungen an Dateien während des Schreibvorgangs innerhalb des Betriebssystems und Übertragung eines Replikats an einen anderen Server (mit einer weiteren Kopie), auf dem der Vorgang abermals ausgeführt werden kann. Mit diesem (üblicherweise in Echtzeit ausgeführten) Verfahren bleiben verschiedene Kopien von Dateien immer so aktuell wie es die Netzwerkbandbreite zulässt. Die Replikation erfolgt dabei in der von der schreibenden Anwendung verwendeten Datenblockgröße (z. B. 10 Byte, 4 KB oder gesamte Datei). Siehe auch "Spiegelung".

 

Wiederherstellung: Vorgang des Zurückkopierens von veränderten (und aktuelleren) Daten von einem Zielserver, der per Failover für einen ausgefallenen Quellserver eingesprungen ist. Die Wiederherstellung folgt dem Failback, also nachdem der ausgefallene Server wieder eingebunden und die Produktionsplattform bereit ist, jedoch bevor der normale Betrieb für die Benutzer wieder aufgenommen wird.

 

Servermigration: Verfahren zur Übertragung von Server-Workloads von einem Server an einen anderen, üblich bei Hardware-Upgrades oder Umzug auf eine andere Plattform.

 

Speicheroptimierung: Prozess zur Verringerung der Dateigröße und Archivierung, der für eine effizientere Nutzung der Speicherkapazität sorgt. Mit verschiedenen Parametern können die Daten, ähnlich wie bei hierarchisch organisierten Speichersystemen, anhand ihrer Dateigröße, dem letzten Zugriff oder bestimmten Speicherkontingenten archiviert werden.

 

Synchrone Replikation: Bei diesem Verfahren werden zwei Datenstämme jederzeit auf dem gleichen Stand gehalten. Dazu werden I/O-Vorgänge auf der Produktionsplattform solange verzögert, bis die aktuelle Transaktion in den Produktionsspeichern und in den redundanten Speichern abgeschlossen ist. Synchrone Lösungen arbeiten üblicherweise mit Hardware/Controllern. Siehe auch "Asynchrone Replikation".

 

Schutz für virtuelle Systeme: Mit virtuellen Servern können Unternehmen und IT-Abteilungen ihre Daten und Anwendungen auf einem physischen Server zusammenlegen und damit Kosten senken, die Verwaltung vereinfachen und den Platzbedarf minimieren. Diese virtuellen Systeme müssen jedoch ganz besonders geschützt werden, da alle geschäftskritischen Anwendungen auf einem einzigen Server laufen.

 

Workload-Verfügbarkeit: Sicherung der Verfügbarkeit kritischer IT-Workloads für Disaster-Recovery und Betriebskontinuität mit Replizierung in Echtzeit und Failover, bei dem einzelne Anwendungen, komplette Server oder virtualisierte Workloads unter Mware® Infrastructure oder Microsoft® Hyper-V geschützt werden.

 

Workload-Backup: Kontinuierliche Sicherung von Daten und Wiederherstellung nach Bedarf auf neuen physischen oder virtuellen Maschinen. Die Wiederherstellung kann auf Objektebene für jeden Zeitpunkt erfolgen. Daten lassen sich aus der Cloud-Infrastruktur wiederherstellen.

 

Workload-Flexibilität: Leichte Verwaltung der Workloads von Workstations oder Servern durch Booten von Festplatten-Images auf iSCSI-SANs, unabhängig von der Hardware und ohne spezielle HBAs.

 

Workload-Migration: Verlagern von Workloads zwischen beliebigen Kombinationen physischer und virtueller Hardware (P2P, P2V, V2P oder V2V) für X2X-Migrationen in Rechenzentren beim Austausch von Hardware oder standortübergreifend bei der Migration oder Konsolidierung ganzer Rechenzentren.

 

Workload-Optimierung: Mühelose Verlagerung, leichtes Backup, umfassender Schutz und flexible Ausführung von IT-Workloads in physischen und virtuellen Umgebungen, unabhängig von Plattform oder Standort.

 

 

Double-Take® Software

  • Disaster-Recovery
  • Hochverfügbarkeit
  • Server- und Storage-Migration
  • Dynamische Infrastrukturlösungen

Der CEO heißt Double-Take herzlich Willkommen


Der CEO heißt Double-Take herzlich Willkommen

"Begrüßung und Videointerview mit Nicolaas Vlok (Vorsitzender und CEO, Vision Solutions) anlässlich der Übernahme von Double-Take Software durch Vision Solutions"

Vision Solutions übernimmt den Branchenführer Double-Take Software

Zukunftsweisende Hochverfügbarkeits- und Disaster Recovery-Lösung für Windows, Linux, IBM Power Systeme und Cloud Computing - ab jetzt alles aus einer Hand.

Double-Take® Availability Demo

Dieser, auf Flash basierende Produktfilm, soll Ihnen einen Überblick über die Funktionen und Highlights von Double-Take Availibility zum Schutz von Applikationen, Cluster und virtuellen Maschinen geben.